Die KutschfahrtVereinsausflugLet's Play DartÜberraschung per BallonpostÜbereinstimmungsfragenWissensfragen   GerichtsverhandlungRosen sammelnBeine erkennen   TanzzwangTheaterstückRundgesangPäckchen-Spiel
Die Torte

 

 

 

 

Die Kutschfahrt:

Für die Kutscherfahrt werden 9 Mitspieler benötigt. Die Spielaufstellung ist:

                                    Kutscher 
                    linkes Pferd            rechtes Pferd
                          Königin            König
                    Karosse                        Karosse
                    Karosse                        Karosse



Bei Aufruf der im nachstehenden Text hervorgehobenen jeweiligen Person muß diese einmal um ihren Stuhl laufen. Der Spielleiter liest folgenden Text mit Betonung vor:


Der König rief den Kutscher und sprach: « Kutscher spann die Pferde vor die Karosse. Die Königin will ausfahren.» Und der Kutscher ging und spannte die Pferde vor die Karosse. Der König und die Königin stiegen ein und der König rief: « Kutscher laß die Pferde antraben. »
Sie fuhren in ihrer schönen neuen Karosse übers Land, doch plötzlich lahmte das rechte Pferd. Der König rief: « Kutscher, mein lieber Kutscher, die Karosse schaukelt. Halte an und schaue nach. Der Königin wird ganz übel. » Und der Kutscher tat wie ihm geheißen. Er fand im Huf des rechten Pferdes einen Dorn und entfernte ihn. Der König rief: « Kutscher, Kutscher, mein lieber Kutscher, hast du den Fehler gerichtet? »
Und der Kutscher berichtete, daß alles wieder gerichtet sei und bestieg die Karosse. Er ließ die Pferde antraben und der König und die Königin fuhren weiter. Nach einer Weile rief der König: « Kutscher, Kutscher, mein lieber Kutscher, halte an, die Königin möchte ein wenig verschnaufen. » Und der Kutscher tat wie ihm geheißen. Er ließ die Pferde halten und der König und die Königin stiegen aus der Karosse.
Plötzlich gab es einen Gewitterschauer. Der König und die Königin, die Pferde, die Karosse und der Kutscher wurden furchtbar naß. Der König rief: « Kutscher, Kutscher, mein lieber Kutscher, hilf der Königin schnell in die Karosse und laß die Pferde antraben. » Und der Kutscher tat wie ihm geheißen. Die Pferde galoppierten über die Heide, die Karosse schwankte und der König und die Königin wurden kräftig durchgerüttelt. Nach einer Weile rief der König: « Kutscher, Kutscher, mein lieber Kutscher, wende die Pferde und fahre die Karosse nach Hause! » Der Kutscher wendete und der König und die Königin fuhren heim.

Der König und die Königin entstiegen der Karosse und der König sprach: « Kutscher, Kutscher, mein lieber Kutscher, spann die Pferde aus und bringe sie in den Stall. Mein lieber Kutscher, das war eine schöne Fahrt. » 

 

 

Vereinsausflug:

 

Vor diesem Spiel müssen Zettel verteilt werden, die Personen Rollen zuweisen. Es gibt folgende Teilnehmer: Verein, Bürgermeister, Kassierer, Schriftführer, Doktor, Wirt, Förster, Bus

 

Prolog:
Meine Damen und Herren!
Wie heißt noch das Sprichwort?
« Nach dem Essen sollst Du ruhen oder 1000 Schritte tun!»
Dies ist nach diesem vorzüglichen Mahl um so aktueller. Da wir aber jetzt nicht gehen können, machen wir die Bewegung am Platz. Wir bitten Sie, alle mitzumachen. Alle, die jetzt einen Zettel bekommen haben, haben soeben einen Verein gegründet und sind die Vereinsmitglieder. Einige Zettel beinhalten einen Titel. Wir bitten nun, daß alle Personen aufstehen, wenn der entsprechende Titel aufgerufen wird. Alle anderen müssen sich erheben, wenn vom Verein die Rede ist.

Das Spiel:
Wir haben im Veranstaltungsort einen Sportverein gegründet. Der Vorsitzende ist der Bürgermeister. Im Vorstand sind ferner: Der Kassierer, der Schriftführer, und als Beisitzer der Doktor, der Wirt und der Förster. Der Verein hat eine Sitzung einberufen. Zu dieser waren erschienen: Der Bürgermeister, der Schriftführer, der Kassierer, der Doktor, der Wirt, der Förster und alle Mitglieder des Vereins.
Der Bürgermeister eröffnete die Versammlung des Vereins. Unter Punkt «Verschiedenes» wurde vom Förster angeregt, einmal mit dem ganzen Verein einen Ausflug zu machen. Dieser Vorschlag wurde vom Bürgermeister, vom Doktor, vom Schriftführer, vom Wirt und von allen Mitgliedern des Vereins freudig begrüßt. Es wurde einstimmig beschlossen, mit einem Bus eine Fahrt ins Grüne zu machen.

Am Sonntagmorgen um 7 Uhr war Treffpunkt am Bus, in der Nähe vom Sportplatz. Alle Mitglieder des Vereins waren rechtzeitig erschienen. An der Spitze der Bürgermeister (mit seiner Frau), der Schriftführer (mit seiner Frau), der Förster (mit seiner Frau), der Doktor (mit seiner Frau), der Kassierer (mit seiner Frau) und der Wirt (mit seiner Frau). Es wurde 7 Uhr und der Bus war immer noch nicht da. Der ganze Verein wurde schon unruhig. Endlich, um 20 vor 8, kam der langersehnte Bus. Alle Mitglieder des Vereins jauchzten vor Freude, als sie den Bus sahen. Denn es war ein schöner Bus, ein wunderbarer Bus, es war ein ganz großer Bus, und dazu ein breiter Bus --- mit einem Wort: es war ein phantastischer Bus! Nun stieg der ganze Verein in den Bus. Zuerst der Bürgermeister (mit seiner Frau), der Kassierer (mit seiner Frau), der Schriftführer (mit seiner Frau), der Doktor (mit seiner Frau), der Wirt (mit seiner Frau), der Förster (mit seiner Frau) und dann die übrigen Mitglieder des Vereins. Nachdem der ganze Verein eingestiegen war, fuhr der Bus ab. Nach einer Stunde Fahrzeit rief der Doktor dem Bürgermeister zu:
« Laß uns einmal halten, ich muß mal austreten. » Der Doktor saß zum Aussteigen so ungünstig, daß der Bürgermeister (mit seiner Frau), der Förster (mit seiner Frau), und einige andere Mitglieder des Vereins im Bus aufstehen mußten, damit der Doktor den Bus verlassen konnte. Nachdem der Doktor sein Geschäft erledigt hatte, stieg er wieder in den Bus, und der Bus konnte seine Fahrt mit dem Verein fortsetzen.
Nach einem herrlich verbrachten Tag kam der Bus mit dem ganzen Verein gegen Abend am Stammlokal an. Alle stiegen nun aus dem Bus: als erster der Bürgermeister (mit seiner Frau), der Doktor (mit seiner Frau), der Kassierer (mit seiner Frau), der Schriftführer (mit seiner Frau), der Förster (mit seiner Frau), der Wirt (mit seiner Frau) und dann alle Mitglieder des Vereins. Der ganze Verein ging ins Stammlokal und verlebte dort noch ein paar schöne Stunden. Zum Schluß ergriff der Bürgermeister noch einmal das Wort. Er dankte dem Kassierer, dem Doktor, dem Schriftführer, und ganz besonders dem Förster, daß er einen so schönen Bus, einen so herrlichen Bus, einen so phantastischen Bus bestellt hatte. Es war ja nun wirklich ein einmaliger Bus. Auch einen besonderen Dank sprach der Bürgermeister dem Wirt aus, der es sich nicht nehmen ließ, dem ganzen Verein zum Abschluß eine Runde zu spendieren.

Damit ist mein Vortrag beendet, ich bedanke mich recht herzlich für das Mitmachen bei allen Mitgliedern des Vereins und wünsche Euch noch recht schöne Stunden. 

 

 

Let's Play Dart:

Alle Gäste schlagen dem Brautpaar jeweils auf einem Post-Zettel (kleine, selbstklebende Zettel) pro Gast bzw. Gästepaar ein "Geschenk" vor (Kegelabend, Grillfest, Autowaschen(?), Kinobesuch, selbstgeflückter Blumenstrauß...) Diese Post-Zettel werden dann auf eine Pin-Wand aufgeklebt. Das Hochzeitspaar, zuerst die Braut 3x und dann der Bräutigam 3x, schießen nun mit Dartpfeilen auf die Post-Zettel. Die ersten 3 Treffer gelten dann als Einladung vom Gästepaar an das Braut-paar, die letzten 3 Treffer gelten als Einladung vom Brautpaar an das Gästepaar. 

 

 

Überraschung per Ballonpost:

Alle Hochzeitsgäste schreiben auf vorbereitete Postkarten, welche an das Brautpaar adressiert sind, irgendwelche Überraschungen (Geschenke, Einladungen). Diese Karten werden an mit Gas gefüllten Ballonen auf die Reise geschickt. Die Karten welche dann (Tage/Wochen später ...) beim Brautpaar ankommen, können eingelöst werden. Dieses Spiel eignet sich sehr gut vor der Kirche oder im Garten eines Restaurants.
Hilfsmittel: Vorbereitete adressierte Karten, Ballone, Gasflasche.

 

 

Übereinstimmungsfragen:

Das Brautpaar sitzt auf 2 Stühlen Rücken an Rücken vor den Gästen. Nun werden 10-20 Fragen (Wer macht ...) aus dem gemeinsamen Alttag bzw. Familienalltag gestellt, die mit "Sie" (=Braut) oder "Er" (=Bräutigam) beantwortet werden können. Das Brautpaar antwortet nur mit Aufheben eines Gegenstandes, z.B. ein Schuh von der Braut und ein Schuh vom Bräutigam (ohne Worte). Nun kann die Übereinstimmung (oder eben auch nicht) in den verschiedenen Fragen und Themen mit etwas Witz festgestellt werden. 

 

Die Fragen:
1.  Wer steht am Sonntag auf und bringt das Frühstück ans Bett?
2.  Wer ist verständnisvoller bzw. toleranter?
3.  Wer steht nach dem Essen zuerst auf und macht den Abwasch?
4.  Wer geht um Mitternacht noch mit dem Hund Gassi?
5.  Wer wird in ein paar Jahren in der Nacht wegen dem kreischenden Nachwuchs aufstehen?
6.  Wer vergibt zuerst nach nach einem Streit?
7.  Wer kann besser verlieren?
8.  Wer fährt besser Auto?
9.  Wer bestimmt das Fernsehprogramm?
10. Wer hat den ersten Schritt gemacht?

 

 

Wissensfragen:

Zuerst wird die Braut hinausgeschickt, damit sie nichts hören kann. Dann werden dem Bräutigam einige Fragen gestellt, wie "Welche Zahnpasta benutzt Deine Frau? Was sagst Du, wenn Deine Frau sich ein ganz häßliches Kleid gekauft hat? Was ist der Lieblingstanz Deiner Frau?" usw. Jetzt wird die Braut hereingeführt und muß die gleichen Fragen beantworten. Stimmen möglichst viele Antworten überein, so kennt sich das Brautpaar gut. Nun wird der Bräutigam herausgeführt und die Fragen an die Braut gestellt:
Was machst Du, wenn Dein Mann morgens die Zeitung liest? Was ist sein Leibgericht? Welche Farbe hat seine Zahnbürste? usw.

 

 

Gerichtsverhandlung:

Für dieses Spiel werden 4 Herren und eine Dame benötigt.
NR.; Rolle; Antwortet immer mit:
(1) Angeklagter: "Ja"
(2) Klägerin: "Nein"
(3) Zeuge: "Ich kann mich an nichts erinnern"
(4) Schreiber: "gesiegelt und gestempelt"
(5) Verteidiger: "das hab ich gemacht"

Richter (Vortragender):
Ich eröffne die Verhandlung

Angeklagter (1):
Sie heißen Hantritt, sind der einzige Sohn und in Lamperthausen geboren?
Sind Vater von 8 Kindern?
Waren Sie mit der Klägerin näher bekannt?
Hatten Sie intime Verhältnisse mit der Klägerin?
Sie haben jetzt ein Kind mit der Klägerin?
und vor vier Jahren schon Drillinge?

Klägerin (2):
Stimmt das?
Was, Sie kennen den Herrn nicht?
Sie haben keine intimen Beziehungen miteinander gehabt?
Sind Sie mit dem Zeugen verschwägert oder näher bekannt?

Zeuge (3):
Sind Sie Herr Möchtegern?
Sie sind vor 65 Jahren in Mosbach geboren?
Wie heißen Ihre Eltern?
Nun zur Sache! Sie haben doch eine Nachtparty miterlebt. Können Sie mir sagen, wie es da zugegangen ist?
Wann waren Sie das letzte Mal nüchtern?
Schildern Sie mir bitte Ihre Vergangenheit.

Schreiber (4):
Haben Sie alles notiert? 
Das zusammengetragene Material ist doch noch unter Verschluß?

Verteidiger (5):
Wer hat die Untersuchung eingeleitet? 
Wer hat die Aussprache durchgeführt? 
Sie meinen, die Wahrheit herausbekommen und alles überprüft zu haben?

Angeklagter (1):
Sie waren doch bei der Party zugegen? 
Sie hatten nichts weiter an als eine Schleife im Haar und ein Paar Socken?

Klägerin (2):
Sind Sie keusch? 
Sie trugen nicht mehr als die Hauspantoffeln an dieser Party. Tragen Sie sonst mehr Kleidungsstücke zu solchen festlichen Anlässen? 
Können Sie uns das heute vorführen?

Zeuge (3):
Und Sie trugen nur gewelltes, lockiges Haar? 
Als Sie 24 Biere, 32 Schnäpse und 12 Glas Wein getrunken hatten, was bemerkten Sie dann?

Angeklagter (1):
Sie trugen einen Bauchtanz auf dem Tisch vor? 
Sind Sie sehr gelenkig --- üben Sie zu Haus immer? 
Waren Ihre Eltern von dieser Kunst entzückt? 
War oder ist die Klägerin rassig und sehr feurig?

Verteidiger (5):
Haben Sie sich so eine Notiz gemacht? 
Haben Sie schon einen Schlußstrich gezogen? 
Sie waren doch dienstlich am gleichen Abend dort? 
Haben Sie sich ein wenig das Treiben angesehen? 
Wer berührte nun die Klägerin so unsittlich? 
Und wer veranlaßte, daß die restlichen Kleidungsstücke abgelegt wurden und als Zimmerdekoration verwendung fanden?

Schreiber (4):
Sie hatten doch die Aufgabe, das Fest zu beobachten? 
Was hat der Angeklagte mit der Klägerin in der Speisekammer getan? 
Was taten Sie mit der Köchin im Hausflur? 
Aber sie sollten doch nach dem Hemd des Kindes sehen, wie sah denn das aus?

Verteidiger (5):
Wer ließ die Gäste eine Polonäse auf der Straße unter den Laternen unbekleidet tanzen? 
Und wer hat die schmutzigen Witze erzählt?

Klägerin (2):
Sie sagten, Sie hätten keine Kinder? 
Kein Verhältnis mit je einem Herrn gehabt? 
Dann sind Sie also noch Jungfrau?

Angeklagter (1):
Haben Sie jemanden mit der Klägerin verkehren sehen? 
Haben Sie Nebenbuhler? 
Sind diese Hier im Saal?

Zeuge (3):
Sie hatten doch ein Liebesverhältnis mit der Klägerin? 
Tun Sie das des öfteren? 
Weiß das Ihre Frau? 
Wann hatten Sie das letzte Erlebnis mit Ihrer Frau?

Schreiber (4):
Sie haben doch vorhin etwas bemerkt? 
Was taten die Klägerin und der Rechtsanwalt in der Kanzlei? 
Da hat also der Herr Verteidiger die Klägerin ... ?

Verteidiger (5):
Stimmt das? 
Wer ist nun der Vater der Drillinge? 
Und wer hat die Köchin in den Hintern gebissen? 
Und wer hat die ganze Schweinerei gedeckt?

Richter:
Danke, das genügt! 
Damit ist die Beweisaufnahme des Gerichtes abgeschlossen und ich komme zur Urteilsverkündung (Alles erhebt sich von den Plätzen)
Das Gericht hat beschlossen, folgendes Urteil zu erteilen: 
Der Angeklagte wird freigesprochen, muß aber seiner Gattin ewige Treue schwören und daß das nur noch einmal passiert. 
Der Zeuge zahlt eine Runde Eierlikör für die Damen und versucht, sich seiner Frau zu erinnern. 
Der Schreiber zahlt eine Runde Weinbrand für die Herren, so wie gesiegelt und gestempelt wurde. 
Der Verteidiger wird als schuldig befunden: Er zahlt die Gerichtskosten, je Kind monatlich 9 Packungen Pampers sowie 90 Lutscher und für uns alle eine Lokalrunde.
Damit ist die Verhandlung geschlossen. 

 

 

Rosen sammeln:

Aus Flaschen wird ein Slalom gebaut und in jede Flasche eine Rose gesteckt. Dem Bräutigam werden jetzt die Augen verbunden und er muß nach Anweisungen seiner Braut versuchen alle Rosen aufzusammeln.

 

 

Beine erkennen:

6-8 Männer (inkl. Bräutigam) stehen mit hochgezogenen Hosenbeinen auf Stühlen in einer Reihe. Die Braut muß nun mit verbundenen Augen die Beine des Bräutigams erkennen.

 

 

Tanzzwang:

Das Geschenk wird in einer verschlossenen Kiste mit mehreren Vorhängeschlössern überreicht. Die Schlüssel werden unter den Gästen verteilt. Das Brautpaar darf nur nach den Schlüsseln fragen, wenn sie mit den Gästen tanzen.

 

 

Theaterstück:

Einleitung:
Meine Damen und Herren, ich, als Intendant der Nordfriesischen Kreisbühne, bedaure sehr, Ihnen mitteilen zu müssen, das unser Ensemble aufgrund einer Reifenpanne leider nicht, wie ursprünglich geplant, hier heute Abend ein kurzes Gastspiel geben kann. Damit dieses Fest nun aber nicht gänzlich ohne Kultur bleibt, bitte ich Sie, mit mir als Ihrem Regisseur das geplante Theaterstück: "Ritter -Name Bräutigam-, der Retter der verlorenen Seelen" zu Ehren unserer Gastgeber uraufzuführen. Danke! 

(Regisseur stellt sich auf einen erhöhten Platz, ideal ist eine alte Flüstertüte als Sprachrohr!)
"So, jedes Theaterstück beginnt mit einem Vorhang- wir brauchen also einen Vorhang!" Zwei junge Leute aus`m Publikum auswählen und vor den Gästen aufstellen lassen. 
"Wenn ich sage -Vorhang auf- hüpft ihr mit gleichmässigen Hopsern zur Seite, bei -Vorhang zu- wieder zurück in die Mitte! Alles klar? Ok, dann Probe: -Vorhang auf- -Vorhang zu!"
Wenn's nicht gut war, einfach wiederholen lassen, kommentieren etc. ... "Als nächstes brauchen wir erst mal ein paar Tannen!" Tannen auswählen, je nach Bühnengrösse, aufstellen lassen. "Also, wenn ich sage -die Tannen wiegen sich im Wind- beginnen die Tannen sich natürlich im Sturmwind zu wiegen, alles klar? Ok, Probe: -Vorhang auf- Text: Es ist dunkel und stürmisch im nächtlichen Geisterwald. -Die Tannen wiegen sich im Wind- ok- Vorhang zu-"
Jetzt sollte man als Spielleiter anfangen, die Leute zu fordern, z.B. an die Gäste gewandt: Sehen so Tannen aus, die sich im Sturm wiegen? Nein? Gut, dann üben wir eben noch mal... In diesem Stil geht es jetzt weiter, wobei bei jedem neuen Element der ganze alte Kram wieder durchgemacht wird, immer kommentieren, wiederholen lassen, vergleichen (Da bewegt sich ja die Laternenleuchte vor der Kneipe bei Orkan mehr wie unsere Tannen hier....etc.), der Text des Spielleiters, der die ganzen Elemente dabei verbindet, ist dabei nebensächlich! Folgende Elemente kommen als nächstes:
- die knarrende Eiche (Mann stellt sich hin und knarrt)
- ein Blitz (Feuerzeugschnippen der Raucher unter den Gästen)
- tiefes Donnergrollen in der Ferne (Trommelwirbel auf den Tischen)
- der Mond geht auf (Mann mit Glatze stellt sich auf einen Stuhl und beugt sich auf Kommando vor, so das sein idealer Weise kahler
Schädel sichtbar wird, wenn der Mann an der Anlage einen blauen Spot hat- drauf damit!!!) - irgendwo miaut eine Katze (Frau
miauen lassen)
- in der Ferne heult ein Wolf (Mann heulen lassen)
- und plötzlich hört man überall das Murren, Wehklagen und Stöhnen der verlorenen Seelen (Gäste heulen, murren und stöhnen)
- der edle Ritter xy galoppiert durch den Geisterwald, als er das Klagen hört, anhält und lauscht (Bräutigam kommt rittlings auf
einem Stuhl auf die Bühne galoppiert, hält an, legt Hand ans Ohr)
- er vernimmt die Stimme der verzauberten Prinzessin:" Oh edler Ritter xy, ich flehe dich an, erlöse uns von unseren Qualen, ich will auf
immer dein sein dafür und alles tun, was du verlangst!" (Braut spricht, d.h. fleht...)
- der edle Ritter springt vom Ross, rennt an den Bühnenrand, fällt auf die Knie und schreit: "Oh Herr im Himmel, was kann ich
einzelner Ritter denn tun, um die verlorenen Seelen von ihren Qualen zu erlösen?!"
Da spricht der Herr (Regisseur oder Mann an der Anlage mit tiefster Stimme)vom Himmel herab:
"Du kannst ihnen erst mal ordentlich einen ausgeben!!!"
Dieses Spiel kommt von Wolfgang

 

 

Rundgesang:

Ein bekanntes Lied oder ein selbst gedichtetes Lied zu einer bekannten Melodie wird von außen nach innen als Spirale auf ein Blatt geschrieben. Das Brautpaar muß dieses Lied nun singen. Falls eine musikalische Begleitung möglich ist, so sollte das Tempo nach und nach gesteigert werden.

 

 

Päckchen-Spiel:

 

Guten Abend liebe Leute!

Daß alle gekommen sind von Nah und Fern, 

hat das Silberhochzeitspaar Eva und Adam besonders gern.

So haben wir uns etwas ausgedacht, was allen vielleicht Freude macht.

 

Liebe Eva, lieber Adam, gebt jetzt acht,

denn wir haben euch als Geschenk dieses Päckchen mitgebracht.

 

Seid nun herzlich beide gebeten, zu uns in die Mitte zu treten!

 

Lieber Adam, sei so schlau,

und gebe das Päckchen Deiner Frau.

 

Eva nun ist es wohl in Deinen Händen,

und Du darfst es auch mal wenden.

Doch jetzt gehört das Päckchen noch nicht Dir,

gib es dem Herrn, der am weitesten sitzt von hier.

 

Wenn Du auch weit vom Silberpaar sitzt,

man Dich heute nicht vergißt.

Sieh Dich einmal um und sei gescheit,

bringe es der Dame mit dem schönsten Kleid.

 

Dein Kleid ist zwar hübsch und fein,

doch Dir gehört das Päckchen nicht allein.

Lauf, so flink wie ein Hase

und gib es dem Herrn mit der größten Nase!

 

In dem Päckchen ist unter anderem etwas aus einem Laden,

drum gib’s der Frau mit den schönsten Waden!

 

Du hast wirklich schöne Waden und schöne Beine hast Du auch,

drum gib das Päckchen dem Manne mit dem allergrößten Bauch!

 

Mach doch nicht so großen Trubel,

mit Deiner allergrößten Kugel.

Schau nicht immer auf die Figur,

bring es der Frau mit der schönsten Frisur!

 

Deine Frisur ist wirklich zu beneiden,

doch sei ein bißchen auch bescheiden.

Das Päckchen ist noch nicht am Platze,

gib es dem Manne mit der allerschönsten Glatze.

 

Eine Glatze ist eine große Ehr,

denn sie kommt vom vielen Denken her,

Doch heute laß das Denken sein

und bring es dem Fräulein mit den schönsten Äugelein.

 

Deine Augen sind wirklich ein Genuß,

zum Dank gibt dem Manne mit der Glatze einen Kuß.

Doch das Päckchen muß noch wandern,

gib es dem größten Herrn von allen andern.

 

Du bildest Dir jetzt wohl ein,

Du seist der Größte ganz allein.

Weit gefehlt,

es gibt noch größere auf dieser Welt.

Doch Kontraste müssen sein,

bring es dem kleinen Mägdelein.

 

Oh, Mägdelein, nun ist das Geschenk zu Dir gekommen,

glaube nicht, Du hast es schon gewonnen.

Eile und bringe es geschwind zu Eva und Adam,

denn es ist wohl für sie bestimmt.

 

Was ist wohl in dem Päckchen drin?

Zum Auspacken treten Eva und Adam in die Mitte hin.

 

Uns allen hat es Spaß gemacht,

daß ihr so gut habt mitgemacht.

Das Paket mit dem Inhalt ist nun Euer,

wir wünschen Euch noch eine schöne Feier.

 

 

Die Torte:

 

Es wird aus Toilettenpapier eine Torte gebastelt (die Größe spielt keine Rolle.

Dazu gibt es dann beim überreichen an das Geburtstagskind oder Brautpaar diesen Spruch.

 

Liebe / Lieber.....

 

Eure Einladung haben wir mit Freude vernommen,

und sind gern zu Eurem Feste gekommen,

mit guten Wünschen und Gläser klingen,

den schönen Tag mit euch zu verbringen.

 

Doch vorher erhob sich die schwere Frage,

womit erfreu´n wir Euch an diesem Tage.

Ideen verpuffen nach dreierlei Sicht,

Das habt ihr schon, das braucht Ihr nicht,

das ist zu teuer das kriegt ihr nicht.

 

Zum Beispiel :

Fernseher und Tageszeitung,

Spülklosett und Wasserleitung,

Badewanne, Telefon,

habt ihr schon.

 

Briefpapier und Lesebücher,

Photoalbum, Taschentücher,

Frühstücksbrötchen ganz aus Mohn,

habt ihr schon.

 

Mundharmonika und Geige,

Ananas und Kaktusfeige,

für den Garten neues Licht,

braucht ihr nicht.

 

Luxusauto mit Chauffeur,

eine Fahrt übers Meer,

die Bezahlung dieser Feier,

kriegt ihr nicht das ist zu teuer.

 

Schränke, Stühle, Tisch und Sessel,

Kannen, Töpfe und Wasserkessel,

eine Dose mit Bonbon,

habt ihr schon.

 

Rettungsring und Tennisschläger,

Zweitfrisur und Hosenträger,

Photobox mit hellem Licht,

braucht ihr nicht.

 

Ferienhaus an Spaniens Küste,

ein Kamelritt durch die Wüste,

Expedition mit Lagerfeuer,

kriegt ihr nicht, das ist zu teuer.

 

Hausschuhe und Messerblock,

Gummistiefel, Wanderstock,

Autoatlas, Lexikon,

habt ihr schon.

 

Hängematte, Gartenzwerge,

Räucherofen, Blumenkörbe,

einen Papagei der spricht,

braucht Ihr nicht.

 

Radio und Gartengrill,

dazu vielleicht ein Kartenspiel,

gute Freunde hoher Lohn,

habt Ihr schon.

 

Was kann`s nur sein was Euch erfreut,

und Euch erinnert gern an heut.

Ihr werdet staunen, ich seh´s an Eurem Gesicht,

es ist nicht zu teuer, Ihr habt es noch nicht.

 

EINE HOCHZEITSTORTE

 

(Die Torte aus Toilettenpapier wird überreicht)

 

Doch Vorsicht, Sie ist nicht für Euren Gaumen gemacht,

ich habe eher etwas tiefer gedacht.

Morgens wenn Euch der Bauch kneift und zwickt,

schleicht zur Torte und gönnt Euch ein Stück,

Sitzt Ihr erleichtert dann auf dem Örtchen,

wird Euch noch mehr gefallen unser Törtchen.

Und seit Ihr schön sparsam es niemand verwundert,

so reicht Euch die Torte bis Ihr seit Hundert.

 

Nun seit so lieb und genießt sie satt,

in genüßlicher Runde,

BLATT FÜR BLATT

 

 

Wir freuen uns, wenn Sie uns weitere Partyspiele schicken: Partyspiele@DJ-Entertainment.de !

 

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